Erinnern für die Zukunft
120 Schüler und 9 Lehrer fuhren nach Camargue.
Sie besuchten eine Gedenkstätte.
Gerhard Bökel, ein Autor, las vorher aus seinem Buch vor.
Das Buch handelt vom „Geisterzug“ aus einem Internierungslager.
Der Zug fuhr 1944 ins KZ Dachau.
Bökel lebt heute in Frankfurt und Avignon.
Er sprach mit Zeitzeugen über die Vergangenheit.
2010 fand er eine Gedenktafel an einer Brücke.
Die Brücke war zerstört, der Zug konnte nicht weiterfahren.
Über 700 Gefangene mussten bei Hitze nach Sorgues gehen.
Sie erreichten Sorgues am 18. August 1944.
Bökel wollte an das Leid der Opfer erinnern.
In Camargue trafen die Schüler Bökel an der Brücke.
Sie reisten mit ihm nach Sorgues.
Dort warteten Zeitzeugen und Vertreter der Stadt.
Sie erinnerten an die Ereignisse von 1944.
Die Bevölkerung hatte vielen Gefangenen geholfen.
30 Gefangene konnten fliehen.
Die Schüler legten einen Kranz am Denkmal nieder.
Sie präsentierten ein Schulporträt in Französisch und Deutsch.
Ein Journalist von FranceBleu nahm es auf.
Das Porträt sprach über das Vergessen der Geschichte.
Die Schüler und Lehrer haben den Krieg nicht erlebt.
An der Schule wird Toleranz zwischen verschiedenen Kulturen geübt.
Monsieur Teissier möchte auch in Zukunft Schüler empfangen.
Er will die Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich stärken.
