MINT
MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. An der Gesamtschule Waldbröl ist MINT mehr als ein Fächerverbund — es ist eine Schulhaltung. Als ausgezeichnete MINT-freundliche Schule fördern wir Neugier, Experimentierlust und wissenschaftliches Denken in allen Jahrgängen.
Forscherferien — unser MINT-Aushängeschild
Seit 2014 verwandelt sich die Schule in den Herbstferien zwei Wochen lang in ein Forschungslabor für Grundschulkinder aus Waldbröl und Umgebung — mit wechselnden MINT- und Kreativ-Workshops, gefördert vom zdi-Zentrum investMINT Oberberg. Die Nachfrage ist regelmäßig so groß, dass die Plätze früh ausgebucht sind. Mehr zu den Forscherferien →
Unterricht
MINT-Fächer — Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Informatik und Technik — sind fester Bestandteil des Lehrplans. In der Sekundarstufe I werden Schüler:innen in Grund- und Erweiterungskursen differenziert. In der Oberstufe stehen Biologie, Chemie und Mathematik als Leistungskurse zur Wahl.
MINT-AG und Profilbereich
Freitags bietet der AG- und Profilbereich (Jahrgang 7–10) vertiefende MINT-Angebote: Robotertechnik, Chemie-Experimente, Programmierung und mehr. Die Kurse laufen halb- oder ganzjährig und sind frei wählbar.
ForderMINT
Für leistungsstarke und MINT-interessierte Schüler:innen der Jahrgänge 5 und 6 bieten wir den ForderMINT-Kurs an. Ziel ist es, naturwissenschaftliche Neugier zu wecken und Kompetenzen in wissenschaftlichen Arbeitsmethoden zu festigen.
MINT-Spezialisierung
Über den Regelunterricht hinaus können Schüler:innen MINT-Module aus den Bereichen Robotik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik belegen und sich gezielt spezialisieren.
Angebote im Überblick
Vier feste Bausteine der MINT-Spezialisierung im Detail:
In den Jahrgängen, 5, 6 und 8 haben Schülerinnen und Schüler die Chance, Schwächen aufzuarbeiten bzw. Stärken aufzubauen. Eine zusätzliche Mathematikstunde (über den Ergänzungstopf) unterstützt die Schülerinnen und Schüler bei der Vorbereitung auf die Zentralen Prüfungen. Ziel dieser Fördermaßnahmen ist stets, die eigenen Kenntnisse im Fach Mathematik zu sichern und auszubauen und in der Folge darüber einen besseren Schulabschluss zu erlangen.
Hinweis: Dieser Projektkurs findet im laufenden Schuljahr nicht statt.
Du bist mathematisch-naturwissenschaftlich interessiert? Wir geben Dir die Gelegenheit, mit viel Kreativität den freiprogrammierbaren Kleincomputer Raspberry Pi zu erforschen und im Bereich der Robotik Erfahrungen zu machen.
Der Raspberry Pi (kurz RasPi) ist ein Rechner im Scheckkartenformat und trotz seiner geringen Größe mit allem ausgestattet, was einen PC ausmacht.
Unser Ziel ist es, eigene Roboter zu programmieren und zum Einsatz zu bringen. Dieser Kurs arbeitet also im Bereich des „Physical Computing“. Dies heißt, dass wir über die Datenschnittstelle (GPIO) des RPi z. B. Sensoren (Druck-, Temperatur-, GPSSensoren,…), LEDs oder auch Motoren anzusteuern. Es werden eigene Programme entwickelt und später auch vorhandene Programme analysiert und weiterentwickelt.
Inhalte:
Phase 1: Vorbereitung: Internetrecherche, Grundlagen des Raspberry Pi, gemeinsame Materialsichtung
Phase 2: Grundlagenwissen: Betriebssystem Linux, Programmiersprache Python
Phase 3: Einfache Beispiele aus dem Bereich Steuern und Regeln
Phase 4: Robotik-Projekt (Insekten, Fahrzeuge, Roboterarm,..) ansteuern, bewegen, ggf. autonom bewegen lassen, Einsatzmöglichkeiten erforschen, …
Phase 5: Präsentation
Voraussetzung:
Interesse an Informatik und Technik sowie Naturwissenschaften und/oder Mathematik.
Die Note setzt sich aus der praktischen Arbeit und der schriftlichen Projektarbeit zusammen. Für die praktische Arbeit wird der Prozess (also die laufende Arbeit) bewertet und das Produkt (Macht es das, was es sollte? Ist es anspruchsvoll oder eher simpel? …). Die schriftliche Arbeit wird am Ende des Schuljahres abgegeben und beschreibt die Bauphasen, die Probleme und Erfolge und die Programmierung.
Sehr gute Projektarbeiten können zur Grundlage für eine „Besondere Lernleistung“ im Abitur werden.
Welche Voraussetzungen muss ich haben?
Vor allem: Gesunden Menschenverstand und Durchhaltevermögen. Die meisten werden noch nie programmiert haben und müssen also alles von Anfang an lernen. Das geht aber, wenn man ein wenig logisch denken kann.
Die Schülerfirma ist eine Schulspiel-Genossenschaft von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 9 und 10, eingebettet als Wahlpflichtfach im Bereich Arbeitslehre. Bereits ab dem 7. Jg. wählen die Schülerinnen und Schüler einen Schwerpunkt: Technik und Wirtschaftslehre oder Hauswirtschaft und Wirtschaftslehre. Diesen sind Abteilungen zugeordnet, sodass Schülerinnen und Schüler, je nach Schwerpunktsetzung im 9. und 10. Schuljahr, folgende Abteilungen durchlaufen: HW/WL: Nahrungsmittelproduktion, Café 19 und Dienstleistung, TC/WL: Werkstatt, Schulgarten und Vertrieb.
Die Abteilungen werden jahrgangsübergreifend unterrichtet, so dass ein „Voneinander-Lernen“ und Übernehmen von Handlungsmustern bestehen kann, ältere Schülerinnen und Schüler aber auch verantwortungsvollere Aufgaben übernehmen können. Allen Abteilungen zugrunde liegt die Zielsetzung, Erfahrungen in verschiedenen Berufsfeldern zu sammeln. In der Küche werden u.a. ein Marktstand geplant, Caterings organisiert und durchgeführt, sowie Produkte zum Verkauf hergestellt. Im Schülercafé erhalten die die Schülerinnen und Schüler Einblicke in eine Art Gastronomiebetrieb; sie bedienen Schülerinnen und Schüler
und setzen sich mit Verkaufsevent – Strategien auseinander. Im Schulgarten setzen sie sich mit dem Gartenbau, dem Ökolandbau, aber auch mit eigenen Konstruktionen auseinander, (Bau/Umbau des Schuppens, Gewächshaus, etc.). In der Werkstatt stellen die Schülerinnen und Schüler Produkte zum Verkauf her, reparieren oder konstruieren für den Garten und das Café.
Alle Abteilungen durchlaufen neben dem sehr praxisnahen Teil auch einen theoretischen, in dem sie sich näher mit ihrem jeweiligen Arbeitsfeld auseinandersetzen. Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten verschiedene, themenorientierte Portfolios. Zu diesem Thema erfolgt eine Leistungsüberprüfung in Form einer Klausur. Motivation, Selbständigkeit, Zeitmanagement, Zuverlässigkeit und Teamfähigkeit spielen in der Schülerfirma eine zentrale Rolle und spiegeln sich ebenso in der Leistungsbewertung wieder.
Ab Klasse 6 wählen die Schülerinnen und Schüler ein weiteres Hauptfach, das sie bis Klasse 10 begleitet. Im Sinne der MINT-Spezialisierung bieten wir die Fächer Naturwissenschaften und Arbeitslehre/Technik an, die auf den im Basis-Unterricht erworbenen Kenntnissen und Kompetenzen aufbauen. Schülerinnen und Schüler, die gerne forschen, experimentieren und „nicht gleich (aufgeben), wenn etwas schief geht“ (Zitat aus der WP-Broschüre), wählen zumeist Naturwissenschaften. Schülerinnen und Schülern mit Interesse an praktischem und theoretischem Lernen im Bereich der Technik wählen das Fach Arbeitslehre, welches zudem die Fächer Hauswirtschaft und Wirtschaftslehre umfasst.
- Mehr zum Wahlpflichtunterricht Naturwissenschaften
- Mehr zum Wahlpflichtunterricht Arbeitslehre/Technik
Einen Überblick über alle vier WP1-Wahlbereiche der Schule gibt die WP1-Übersichtsseite.
