„Klang meines Körpers“

Die Ausstellung „Klang meines Körpers“ ist über Essstörungen.

Sie war an der Gesamtschule und am Gymnasium.

Viele Schulklassen besuchten die Ausstellung in der Aula.

Die Ausstellung kommt vom Verein „Werkstatt Lebenshunger e.V.“.

Therapeutin Stephanie Lahusen leitet das Projekt.

Fünf Frauen erzählen von ihren Erfahrungen mit Essstörungen.

Ein Junge hat seine Geschichte auch hinzugefügt.

Die Betroffenen zeigen ihre Gefühle mit Texten, Bildern und Musik.

Essstörungen sind ein wichtiges Thema für Jugendliche.

Oft sprechen die Leute nicht darüber.

Hinter Essstörungen stecken Probleme mit der eigenen Identität.

Die Ausstellung hilft, das Thema besser zu verstehen.

Sie zeigt, wie Essstörungen entstehen und behandelt werden können.

Anna Tomas möchte das Thema positiv und lösungsorientiert zeigen.

Sie ist Diplom-Sozialarbeiterin und kennt die Ausstellung von einer Fortbildung.

Mit Hilfe des „Fachteams Schulsozialarbeit“ kam die Ausstellung nach Waldbröl.

Die Klassen bereiteten sich in einer Stunde auf die Ausstellung vor.

Die Schüler schauten sich zuerst die Selbstportraits an.

Dann betrachteten sie „Schatzkisten“ mit persönlichen Gegenständen.

Diese Dinge halfen den Jugendlichen, aus der Essstörung herauszukommen.

Am Ende schrieben die Schüler einen Brief an sich selbst.

Sie überlegten, was das Leben für sie lebenswert macht.

Das Ziel der Ausstellung ist Prävention.

Die Schüler sollen Signale von Freunden erkennen.

Sie sollen auch wissen, wo sie Hilfe bekommen können.

Regine Göckler-Khalil sieht die Ausstellung als Teil der Suchtprävention.

Die Schule thematisiert Sucht schon ab der fünften Klasse.

Die Ausstellung richtet sich vor allem an Schüler ab der achten Klasse.

Die Reaktionen der Besucher waren unterschiedlich.

Jüngere männliche Schüler hatten oft Schwierigkeiten, ihre Gefühle zu zeigen.

Ältere Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich stärker mit dem Thema.