Lesung von Gerhard Bökel für den 10. Jahrgang
Die Gesamtschule Waldbröl hat eine Lesung von Gerhard Bökel.
Er spricht über den Geisterzug aus dem Jahr 1944.
Der Zug hatte über 700 politische Gefangene.
Die meisten Gefangenen waren krank und alt.
Der Zug fuhr ins KZ Dachau.
536 Gefangene kamen an, viele starben.
Einige konnten fliehen.
Gerhard Bökel hat ein Buch über diese Geschichte geschrieben.
Das Buch handelt von Verbrechen und Widerstand.
Es geht auch um die deutsch-französische Aussöhnung.
Bökel hat in Frankreich recherchiert und Zeitzeugen getroffen.
2010 fand er eine Gedenktafel für die Opfer.
Die Gefangenen mussten bei Hitze durch Weinberge marschieren.
Sie erreichten Sorgues am 18. August 1944.
Bökel möchte das Leid der Opfer erinnern.
Am 2. Oktober besucht er die Schüler des 10. Jahrgangs.
Er spricht 90 Minuten über den Geisterzug und den Mut der Bevölkerung.
Die Schüler fahren bald nach Avignon in Südfrankreich.
Dort besuchen sie den Papstpalast und die Camargue.
Sie machen auch eine Kanutour zum Pont du Gard.
Ein Besuch einer Gedenkstätte ist ebenfalls geplant.
Die Lehrer haben entschieden, eine deutsch-französische Begegnung zu machen.
Die Schüler treffen sich in Sorgues vor dem Denkmal.
Sie sprechen mit Bökel und dem Bürgermeister von Sorgues.
Charles Teissier, der letzte Zeitzeuge, wird auch dabei sein.
Die Schüler sollen überlegen, was der Geisterzug mit ihnen zu tun hat.
Sie fragen sich, wie Geschichte sich nicht wiederholen kann.
Die Schüler wissen, dass Zusammenleben wichtig ist.
Sie erinnern sich an Aktionen gegen Rassismus und Fremdenhass.
