Zwangsarbeiter in Oberberg – Gesamtschüler mit Gedenkaktion

Am 22. Juni 1941 überfiel Deutschland die Sowjetunion.

Viele Menschen wurden gefangen genommen und nach Deutschland gebracht.

Sie mussten dort als Zwangsarbeiter*innen arbeiten.

Zehntklässler der Gesamtschule erinnerten an diese Zwangsarbeiter*innen.

Sie machten das für den 80. Jahrestag des Überfalls.

Die Schüler*innen stellten die Schicksale der Opfer vor.

Sie waren auf dem Friedhof an der Wiedenhofstraße in Waldbröl.

Die Schüler*innen hatten vorher viel recherchiert.

Sie bekamen Unterstützung von Lehrern und anderen Mitarbeitern.

Gerhard Jenders sprach zu den Schüler*innen.

Er ist der Vorsitzende des Vereins „Oberberg ist bunt - nicht braun“.

Larissa Weber, die Bürgermeisterin, legte einen Kranz nieder.

Die Schüler*innen lasen Texte und Biografien der Zwangsarbeiter*innen vor.

Diese Menschen wurden von der deutschen "Herrenrasse" ausgebeutet.

Die Schüler*innen wollten an ihrem Abschluss ein Zeichen setzen.

Jenders lobte ihr Engagement und ihre Erinnerungskultur.

Renée Bertrams hielt eine Gedenkrede zum Abschluss.

Sie ist Nachfahrin eines Lederfabrikanten aus Waldbröl.

Ihre Familie profitierte vom Zwangsarbeitersystem.

Deshalb wollte sie "Gesicht zeigen" und sich erinnern.

Ihre Rede berührte die Schüler*innen sehr.

Sie wurden von Bertrams gelobt und ermutigt.