Aktuelles

Spuren der Vergangenheit – Gedenkstättenfahrt nach Buchenwald

Eine Gedenkstättenfahrt nach Buchenwald öffnete Schüler:innen der Q1 und Q2 die Augen für die Schrecken der Vergangenheit und regte zu wichtigen Gesprächen über Verantwortung und Menschlichkeit an.

Zurück zur Übersicht
Gruppe von Menschen geht auf einem gepflasterten Weg in Richtung Horizon.

Vom 10. bis 13. September 2026 besuchten Schüler:innen unserer Schule die Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar. Vier Tage lang setzten sie sich intensiv mit der Geschichte des Konzentrationslagers, den Verfolgungsmechanismen des Nationalsozialismus und den Schicksalen der Menschen auseinander, die dort inhaftiert waren.

Auf dem ehemaligen Lagergelände wurden die Dimensionen der nationalsozialistischen Verfolgung unmittelbar erfahrbar. In museumspädagogischen Angeboten beschäftigten sich die Schüler:innen mit den Biografien ehemaliger Häftlinge und besuchten die Dauerausstellung „Buchenwald. Ausgrenzung und Gewalt 1937–1945“. Historische Objekte und Bildquellen bildeten den Ausgangspunkt für weitere Gespräche und Workshops, in denen eigene Schwerpunkte gesetzt werden konnten.

Auch Weimar war Teil des Programms. Bei einer Stadtführung zum Thema „Weimar im Nationalsozialismus“ ging es darum, wie sich die nationalsozialistische Herrschaft im Alltag der Stadt zeigte und welche Spuren davon bis heute sichtbar sind.

Während der gesamten Fahrt gab es immer wieder Zeit für Gespräche. Eindrücke konnten eingeordnet, Fragen gestellt und Gedanken miteinander geteilt werden. Gerade nach den Besuchen auf dem Lagergelände waren diese gemeinsamen Reflexionsphasen ein wichtiger Bestandteil der Tage.

Die Gedenkstättenfahrt hinterließ viele nachdenkliche Eindrücke. Sie machte deutlich, warum die Beschäftigung mit der Geschichte des Nationalsozialismus nicht allein ein Blick in die Vergangenheit ist. Erinnerung und Gedenken werfen auch Fragen an die Gegenwart auf: nach Verantwortung, Ausgrenzung und dem Umgang mit Menschenwürde.